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Heftiger Alptraum

Ich hatte vor ein paar Tagen einen schrecklichen Alptraum. Waren wirklich heftige Gefühle, haupstächlich Angst. Es ging darum, dass Vampire die Welt stürmen wollten, sie ermordeten wahllos Leute; sie klingelten an der Haustüre, und wenn jemand öffnete, rammten sie ihm ein Messer in's Herz (beissen taten sie irgendwie nicht, wohlgemerkt). So versteckten sich alle Menschen in ihren Häusern und gingen nicht mehr raus. Ich war mit drei Freundinnen in einem Haus mit der Mutter von der einen Freundin und anderen, wichtigen Leuten. Es gab eine Diskussion, dass man Menschen opfern sollte, denn irgendwie sollten dann Vampire sterben; ich habe keine Ahnung, wie das hat funktionieren sollen, aber im Traum ist es aufgegangen. Ein Drittel der Menschen waren Vampire, ein weiteres Drittel sollte man opfern, um damit die Vampire zu beseitigen, und ein Drittel würde halt übrigbleiben. Ansonsten würden die Vampire alle Menschen töten.
Meine Freundinnen redeten über den Vorschlag, und von einer kam das klare Statement, dass man nicht einfach Menschen opfern könne, das sei brutal, vorallem die Selektion, wer darf leben, wer nicht... Ich indes wollte mich plötzlich opfern, ich war schon fast zur Tür hinaus, ohne meinen Freundinnen überhaupt etwas zu erzählen, als mir plötzlich in den Sinn kam, dass ich noch kurz auf's Klo musste bevor ich da rausging um zu sterben... Dann lag ich plötzlich in der leeren Badewanne und meine Freundinnen bei mir. Sie gingen dann raus, und gerade als ich mich aufrappeln wollte, erschien ein Vampir am schräg offenstehenden Fenster, das genau an der Badewanne war. Ich presste mich tief in die Wanne rein, den ganzen Körper angespannt in unglaublicher Furcht, in der Hoffnung, der Vampir würde mich übersehen, was er zunächst auch tat, doch, wie im Film, genau als er den Blick schon abwenden wollte, entdeckte er mich noch und schaute mich ruhig an. Ich lag also in dieser Wanne, und das Herz rutschte mir in die Hose. Ich schloss dann die Augen und lag da, wartete darauf, dass er mich tötete; ich wollte nicht in Panik ausbrechen, ich wollte einfach ruhig daliegen und es hinter mich bringen, nur noch durch den Tod von dieser grässlichen Angst, die meinen ganzen Körper erstarren und doch zittern liess, befreit werden. Da begann ich aufzuwachen, und stets noch in dieser Angst kam mir in den Sinn, dass ich ja gar nicht sterben, sondern als Vampir weiterwandern würde, und dass das opfern von Menschen die Vampire eigentlich gar nicht aufhalten konnte... Die Angst verstärkte sich also noch mehr, da der Tod gar nicht Erlösung, sondern weiteres Leid bedeuten würde, zwar nicht mehr bei vollem Bewusstsein, doch mein Tod wäre nicht nur unnütz, sondern sogar schädlich gewesen, und das versetzte mir wirklich den Rest. Diese Mischung aus Angst, Verzweiflung, und der Gedanke daran, dass alles nur schlimmer würde durch meinen Tod brachte mich schier um den Verstand. Und das schon gar nicht mehr wirklich im Schlaf, sondern in dem tranceartigen Zustand vor dem Aufwachen. Irgendwann wachte ich dann wirklich auf und spürte dieses Gemisch aus schrecklichen Gefühlen noch einige Minuten deutlich in mir, bevor ich mich dann irgendwie beruhigen konnte... Ich war dann für den Rest der Nacht paranoid, jedes Geräusch jagte mir unsägliche Angst ein. Nach einer Stunde oder so legte ich dann Musik auf und konnte schlafen.
So ein intensives Angstgefühl hab ich echt noch nie gespürt... Krass, das Gefühl, ganz kurz vor dem Tod zu stehen, und dann noch die Einsicht, dass mit dem Tod gar nicht alles vorbei sei... Unschön.

In letzter Zeit geht eh alles den Bach runter. Mies. Muss dann nächste Woche wieder mal ausführlich bloggen.
Es betrifft mich und meine Freunde, Stichworte sind miese Noten, sinkender Intellekt, mies beendete Beziehungen, Blindheit, Unsicherheit, schlussendlich, was mir fast am meisten wehtut, Anorexie, und auch hier Blindheit und heftige Vorwürfe. Insgesamt also heftigste Kopfschmerzen, immer wieder Tränen, und leider kurze aber dafür umso schönere Stunden des Trostes.
16.11.07 22:45
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


maerzsonne / Website (18.11.07 19:51)
Manchmal sind solche intensiv gefühlten Träume, eine Wahrnehmung unseres selbst , daß soll heißen:" wenn Du dich einstrickst in Gefühllosigkeit und Mauern, sind die Träume am heftigsten" Man kann das aber auch rumdrehen. Wenn Du dafür sorgen kannst in Deinem Leben alles intensiv zu fühlen, jeden Luftzug, jede Sekunde Deines Daseins, ist der Schlaf kurz, Träume entspannend und Enden mit Musikuntergrund (jedenfalls bei mir).
Schade das Du so viel durchmachst. Kopf hoch....was nicht tötet härtet ab.
Ganz liebe Grüße Sylvia

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