skurril
  Startseite
    Belangloses
    Gefühlt, gedacht, gerührt
    Kreativ oder ähnlich
    Musik
  Über...
  Archiv
  Lieblingswörter
 
  Meine Prinzipien
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    in.omnia.paratus
    - mehr Freunde


Links
   last.fm
   meinemusik
   Sylvia
   Rolf
   Charlie
   Jeba




http://myblog.de/skurril

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Gefühlt, gedacht, gerührt

Schwach

Ich fühle mich schwach. Ich fühle mich wie ein zebrechliches Etwas, eingehüllt in Luftbläschenfolie. ...Naja, dummer Vergleich, lassen wir das lieber. Ich fühl mich einfach wie elf oder so. Nein, mit elf war ich fitter...
Kaum schlaf ich weniger als acht Stunden, bin ich saumüde. Hab ich mal elf Stunden Schule, bin ich abends total kaputt. Hab ich mal zwei Wochen Stress wegen Generalproben und Aufführungen bin ich übertot. Und wenn dann noch irgendwelche psychischen Belastungen dazukommen, Halleluja...
Hab die Woche sturmfrei. Ich sitze also seit Sonntagabend allein in dieser Wohnung hier... Und hääänges. Jah, gemütlich... Aber ich kann mich überhaupt nicht dazu aufraffen, irgendwas zu unternehmen. Ich mein, ich hab sturmfrei, und ich hatte keine einzige DVD-Nacht oder so bei mir zu Hause! Gut, grosse Parties gehen hier sowieso nicht, wegen den Nachbarn, aber ein gemütliches Zusammensitzen mit Freunden wär doch wenigstens was... Aber neiin, ich hääängs ja einfach vor mich hin. Ist schon auch gemütlich, jo. Aber so das Wahre ist es dann doch nicht...
Na, wenigstens hab ich ein paar wichtige Dinge erledigt. Hab mal beim Buchzentrum angerufen um nachzufragen wegen dem Ferienjob, auch wenn ich jetzt genauso viel weiss wie vorher, aber ich hab angerufen. Uuund ich hab mein Zimmer ein bisschen geputzt und so. Und ich hab das Ticket für's Rocksound Festival bezahlt und Wacken samt Metal Train und allem Blabla auch. Und ich hab irgendwann noch den Aufsatz korrigiert von Ilir. Wow. Naja, will ja nicht die Liste mit den nicht-erledigten Dingen hervorkramen... Aber diese Zahlungen haben mich echt schon bis in meinen Schlaf verfolgt. Was das auch für ein Gedudel war wegen Wacken... Na, Hauptsach hat jetzt alles geklappt. Na, gut, trauen tu ich dem Ganzen eh erst wenn das Ticket auf meinem Tisch liegt *paranoidist* *sfz* *laber*
Ich hab schon so lange nicht mehr gebloggt, und doch weiss ich nicht worüber schreiben... Schrecklich. Ich sollte öfter bloggen, dringenst.
16.4.08 20:59


Werbung


Tagebucheintrag vom 29.12.07

Ach, mein Özzely. Ich weiss nicht, wieso ausgerechnet er, aber er ist es momentan einfach! Wenn er mich aus seinen treuen, braunen Augen ansieht zerreisst es mir jedesmal schier das Herz und ich möchte einfach nur seine Nähe spüren, ihn umschlingen und nie mehr loslassen. Dann ist er das Wichtigste auf dieser schönen grünen Erde und der Gedanke, diesen Blick voller Liebe, Verehrung und Vertrauen nicht mehr spüren zu dürfen ist unerträglich. Wenn er mich dann in seine starken Arme nimmt ist er nicht nur das Wichtigste, sonder auch das Bedeutenste, das Einzige auf der Welt. Der Rest verschwindet. Das Einzige, was sich da noch einmischen kann, ist die Musik, deren Klänge sich sanft in das Band dieser Liebe einweben und es für den Moment unzerreissbar machen.
13.2.08 21:55


Wieder mal...

Ja, ich lebe noch.
Seit ich wieder einmal ein Tagebuch geschenkt gekriegt habe schreibe ich wieder gerne mit einem Stift auf Papier, lieber als vor einem Monitor per Tastatur. Gerade eben habe ich bei laufendem Comuputer sieben Seiten dieses feinen Büchleins gefüllt.
Da ich meinen Blog aber trotzdem pflegen möchte tippe ich hier Auszüge von meinem Geschreibsel ab.

Ich habe mich vorher gerade über Herrn Kaschte ausgelassen (was ich später vielleicht weiterführen und auch hierher posten werde), dann aber plötzlich abgebrochen.

Scheisse, bin ich wieder am Richten. Fuck, ich weiss einfach nicht mehr, woran ich mich halten kann oder soll oder wasauchimmer. Einerseits ist der Drang nach Intellekt da, kritischem hinterfragen, beurteilen, interpretieren, blah. Andererseits wieder der Punkt Richten, richte nicht auf dass du selbst nicht gerichtet wirst, liebe deinen Nächsten als dein selbst, Grunsätze, die es seit Ewigkeiten gibt und deren Bedeutung und Umsetzung mir schon lange erklärt und auch auf eine Art anerzogen wurden - doch wer sagt, dass etwas stimmt, nur weil es deine Eltern sagen? Nur weil es seit tausenden von Jahren so überliefert wurde? Hierr kommt schlussendlich der Zweifel auf - wieso nach Vollendung streben, stets an sich selbst arbeiten, wenn man gar nicht weiss, ob das auch wirklich "nötig" ist? Ja, genau diese alte Leier - was ist, wenn ich sterbe und dann einfach nur - tot bin?
Und doch scheint mir letzteres einfach aus einer Faulheit heraus geboren zu sein. Natürlich ist's bequemer, all diese Dinge zu vergessen und sich zu sagen "das Leben ist einfach irgendwie, leb einfach nach deinen primitivsten Bedürfnissen und nimm's wie's kommt" Doch merkt man wohl bald, dass man so doch nicht glücklich wird. Dass man so auch seine Tiefs hat. Und dass man den Lauf der Welt, dass Innere eines Menschen, all diese höheren Dinge nie verstehen wird. Auch keine in diesem Sinne schlechte Existenzform; bequemer, aber mit weniger Resultaten, sozusagen. Der "bewusste" Weg mag schmerzvoller sein. jedoch weiss man viel mehr über ebendiesen Schmerz, weiss, woher er kommt, erkennt, wie man sich durch ihn entwicklen kann - und kommt den Endziel des vollständigen Glückszustandes, oder dem Nirwana, oder Gott, oder wie man es auch immer bennen will, einen guten Schritt näher...


Ich denke irgendwie, dass das kaum einer verstehen wird, zumindest wirklich so, wie ich es gemeint habe, denn es ist viel Zeug dahinter, dass ich einfach so im Kopf habe und für mich selbst, in meinem Papiertagebuch, nicht noch erläutere, denn ich weiss es ja... Ich weiss nicht, wie ich es erklären soll, denn ich weiss nicht, wie das auf einen aussensteheden, andersdenkenden Menschen wirkt, wieviel er versteht und wie und blah und ich hab auch keine Lust darauf... Momentan nicht.
Ich lass es lieber für heute.
27.12.07 00:02


Heftiger Alptraum

Ich hatte vor ein paar Tagen einen schrecklichen Alptraum. Waren wirklich heftige Gefühle, haupstächlich Angst. Es ging darum, dass Vampire die Welt stürmen wollten, sie ermordeten wahllos Leute; sie klingelten an der Haustüre, und wenn jemand öffnete, rammten sie ihm ein Messer in's Herz (beissen taten sie irgendwie nicht, wohlgemerkt). So versteckten sich alle Menschen in ihren Häusern und gingen nicht mehr raus. Ich war mit drei Freundinnen in einem Haus mit der Mutter von der einen Freundin und anderen, wichtigen Leuten. Es gab eine Diskussion, dass man Menschen opfern sollte, denn irgendwie sollten dann Vampire sterben; ich habe keine Ahnung, wie das hat funktionieren sollen, aber im Traum ist es aufgegangen. Ein Drittel der Menschen waren Vampire, ein weiteres Drittel sollte man opfern, um damit die Vampire zu beseitigen, und ein Drittel würde halt übrigbleiben. Ansonsten würden die Vampire alle Menschen töten.
Meine Freundinnen redeten über den Vorschlag, und von einer kam das klare Statement, dass man nicht einfach Menschen opfern könne, das sei brutal, vorallem die Selektion, wer darf leben, wer nicht... Ich indes wollte mich plötzlich opfern, ich war schon fast zur Tür hinaus, ohne meinen Freundinnen überhaupt etwas zu erzählen, als mir plötzlich in den Sinn kam, dass ich noch kurz auf's Klo musste bevor ich da rausging um zu sterben... Dann lag ich plötzlich in der leeren Badewanne und meine Freundinnen bei mir. Sie gingen dann raus, und gerade als ich mich aufrappeln wollte, erschien ein Vampir am schräg offenstehenden Fenster, das genau an der Badewanne war. Ich presste mich tief in die Wanne rein, den ganzen Körper angespannt in unglaublicher Furcht, in der Hoffnung, der Vampir würde mich übersehen, was er zunächst auch tat, doch, wie im Film, genau als er den Blick schon abwenden wollte, entdeckte er mich noch und schaute mich ruhig an. Ich lag also in dieser Wanne, und das Herz rutschte mir in die Hose. Ich schloss dann die Augen und lag da, wartete darauf, dass er mich tötete; ich wollte nicht in Panik ausbrechen, ich wollte einfach ruhig daliegen und es hinter mich bringen, nur noch durch den Tod von dieser grässlichen Angst, die meinen ganzen Körper erstarren und doch zittern liess, befreit werden. Da begann ich aufzuwachen, und stets noch in dieser Angst kam mir in den Sinn, dass ich ja gar nicht sterben, sondern als Vampir weiterwandern würde, und dass das opfern von Menschen die Vampire eigentlich gar nicht aufhalten konnte... Die Angst verstärkte sich also noch mehr, da der Tod gar nicht Erlösung, sondern weiteres Leid bedeuten würde, zwar nicht mehr bei vollem Bewusstsein, doch mein Tod wäre nicht nur unnütz, sondern sogar schädlich gewesen, und das versetzte mir wirklich den Rest. Diese Mischung aus Angst, Verzweiflung, und der Gedanke daran, dass alles nur schlimmer würde durch meinen Tod brachte mich schier um den Verstand. Und das schon gar nicht mehr wirklich im Schlaf, sondern in dem tranceartigen Zustand vor dem Aufwachen. Irgendwann wachte ich dann wirklich auf und spürte dieses Gemisch aus schrecklichen Gefühlen noch einige Minuten deutlich in mir, bevor ich mich dann irgendwie beruhigen konnte... Ich war dann für den Rest der Nacht paranoid, jedes Geräusch jagte mir unsägliche Angst ein. Nach einer Stunde oder so legte ich dann Musik auf und konnte schlafen.
So ein intensives Angstgefühl hab ich echt noch nie gespürt... Krass, das Gefühl, ganz kurz vor dem Tod zu stehen, und dann noch die Einsicht, dass mit dem Tod gar nicht alles vorbei sei... Unschön.

In letzter Zeit geht eh alles den Bach runter. Mies. Muss dann nächste Woche wieder mal ausführlich bloggen.
Es betrifft mich und meine Freunde, Stichworte sind miese Noten, sinkender Intellekt, mies beendete Beziehungen, Blindheit, Unsicherheit, schlussendlich, was mir fast am meisten wehtut, Anorexie, und auch hier Blindheit und heftige Vorwürfe. Insgesamt also heftigste Kopfschmerzen, immer wieder Tränen, und leider kurze aber dafür umso schönere Stunden des Trostes.
16.11.07 22:45


Rat

Nein, Junge, suche du allein
Den Weg und lass mich weitergehen!
Mein Weg ist weit und mühevoll
Und führt durch Dornen, Nacht und Wehen.

Geh lieber mit den andern dort!
Der Weg ist glatt und viel betreten,
Ich will in meiner Einsamkeit
Auch fürder einsam sein und beten.

Und siehst du mich auf Bergen stehn,
Beneid mich nicht um meine Flügel!
Du wähnst mich hoch und himmelnah -
Ich seh, der Berg war nur ein Hügel.

Hermann Hesse
4.10.07 21:50


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung