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Kreativ oder ähnlich

13.2.08 22:03


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Foto

Kann es sein, dass ich noch nie so richtig ein Foto von mir mit den ganz kurzen Haaren reingestellt hab? Naja, darum geht's eigentlich weniger, ich wollte einfach mal folgendes Foto bloggen; es ist eigentich überhaupt nicht speziell, im Gegenteil sieht's aus als wäre ich stoned und einer wollte mich erwürgen. Ich weiss gar nicht wieso, aber ich mag es ungeungeungemein. Vielleicht könnt ihr mir ja sagen, wieso ich es so mag. Also, ich mein, soosehr mag ich es gar nicht, ich finde nicht, dass es mich besonders schön macht oder so, aber ääch, ich halt jetzt den Rand. -.-



28.8.07 20:49


Design ._.

Hat schonmal wer so ein schreckliches Teil von Wallpaper gesehen? Grottenhässlich. Bah. Das kommt davon, wenn man müde ist und das Gefühl hat, man müsse jetzt aus einem Alpenfoto ein Wallpap konstruieren.
Aber wisst ihr was?
Ich mags...
22.7.07 21:16


Aufsatz

Rätsel und Fragen in und um "Justiz" - Ein Aufsatz über Dürrenmatts "Justiz"

Macht halt nur Sinn wenn man das Buch kennt, und wohl auch noch frisch im Kopf hat, aber ich bitte trotzdem um Kritik, vorallem bezüglich dem Spiel mit dem gleichen Anfang und Ende. Ich hab ihn soeben fertiggeschrieben, hab keine Kraft, ihn nochmal durchzulesen, könnte also Flüchtigkeitsfehler enthalten. So, gute Nacht.

„Ich werde mich erschiessen müssen, weil ich ihn erschossen haben werde“ – Vom Billardspielen und „den verbundenen Augen der Justiz“

Felix Spät: Kohlers Werkzeug, „Retter der Gerechtigkeit“, Idealist, „verdammt schief gewickelt“, ein Mensch, der nichts von Billard versteht – Stichworte, die diesen komplexen Charakter und seine Geschichte ziemlich treffend beschreiben. Doch welche Rolle spielt Spät genau im „Spiel“? Und weshalb „muss“ er Suizid begehen?
Wenn man zurückblickt, dann scheint schon die erste Begegnung Kohlers und Späts, bei der Kohler feststellt, dass Spät nichts vom Billardspiel versteht, schicksalsbesiegelnd gewesen zu sein. Als dieser jedoch den Auftrag des Kantonsrats annimmt, wird Spät endgültig zum Queue des Kohler. Er soll seinen Fall neu untersuchen unter der Annahme dass der Kantonsrat nicht der Mörder gewesen sei. Erst durch eine „Vision“ glaubt er das Spiel zu verstehen, trotz aller Unkenntnis betreffend Billard. „Kohler hatte nicht gemordet, weil er ein Spieler war. Er war kein Hasardeur. Ihn lockte nicht der Einsatz. Ihn lockte das Spiel selbst, das Rollen der Bälle, die Berechnung und die Ausführung, die Möglichkeit der Partie.“ (Zitat S. 77)Was erst wie eine Fiktion scheint, entwickelt sich rasant in eine von Spät unerwünschte Richtung. Dass Kohlers Motive auch sehr konkret und nicht nur abstrakt sind, wie Spät dies zu diesem Zeitpunkt angenommen hat, das erfährt er erst später. Durch die Ermittlungen, die er ausgeführt hat, glaubt plötzlich keiner mehr an Kohler als Mörder. Das Blatt wendet sich, und Benno, der ein Motiv hat und noch dazu schweizerischer Meister im Pistolenschiessen gewesen ist, gilt plötzlich als der Mörder. Die Zeugen beginnen sich zu widersprechen, keiner will mehr gesehen haben, dass Kohler geschossen hat, dafür erinnern sich nun alle an das merkwürdige Verhalten Bennos. Es läuft darauf hinaus, dass Kohler genau das getan hat, was er bei der ersten Begegnung mit Spät schon erwähnt hat: „A la bande. So muss man Benno schlagen.“ Als es schliesslich zum Revisionsprozess kommen soll, nun unter der Leitung Süssi-Leupins, Spät hat sich inzwischen empört aus der Sache herausgeschält, erhängt sich Benno aus Verzweiflung, weil er genau weiss, dass er gerichtet werden würde, und liefert somit scheinbar den endgültigen Beweis, dass er der Mörder sei. Kohler wird freigelassen.
Spät war also nichts weiter als das Werkzeug Kohlers, das Queue, mit dem Kohler den entscheidenden Stoss getätigt hat, à la bande gespielt und so Benno erledigt, und sich nebenbei noch fein aus der Sache herausgezogen hat.
Enttäuscht von der Justiz, einer „unvollkommenen Institution (...), die dazu diene, im Diesseits für ein gewisses Einhalten menschlicher Spielregeln zu sorgen“, beschliesst Spät als „Retter der Gerechtigkeit“ tätig zu werden.
Der Kommandant fasst Späts Haltung in einem seiner Monologe gut zusammen: „Wenn er mich nun betrachte und überlege, wohin mich mein Aufbegehren gegen einen juristisch gesehen aussergewöhnlichen, aber einwandfreien und damit berechtigten Freispruch gebracht habe – auch wenn damit die Gerechtigkeit schachmatt gesetzt worden sei -, so bliebe mir nichts anderen übrig, wolle ich in dieser Angelegenheit noch Gerechtigkeit üben, als Kohler und mich selber zum Tode zu beurteilen und an beiden das Todesurteil zu vollziehen“ (Zitat S.185)
Ganz nach dem Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ glaubt Spät, die Gerechtigkeit wiederherzustellen, indem er Kohler umbringt. Konsequenterweise muss er sich dann aber auch umbringen, schliesslich ist ein Mord, auch wenn er gerecht sein sollte, ein Verbrechen, das bestraft werden muss. (Nur leise flüsternd will hier erwähnt werden, dass Spät in seiner inzwischen nur noch miesen Lebenssituation nicht viel zu verlieren hat und es sich somit leisten kann, so idealistisch zu sein.)
Nur leider hat in diesem unglaublichen Idealismus der Aspekt, dass es nie gerecht ist, einen Menschen zu töten, weil Mord durch nichts gerechtfertigt oder entschuldigt werden kann, und dass man es ja eigentlich immer besser machen sollte als der, dem man’s „zeigen will“, keinen Platz.
Auch ist sein Freitod, wenn er auch „nicht ein strenger Beweis meiner Glaubwürdigkeit“ zu sein vermag, trotzdem ein klares Indiz dafür, dass Spät wirklich von Kohlers Schuld überzeugt ist. Schliesslich gibt er sogar sein Leben dafür.
„Nur so ist mein Vorgehen zu verantworten, wenn auch nicht juristisch, so doch menschlich. Im Besitze der Wahrheit, kann ich sie nicht beweisen. Für den entscheidenden Augenblick fehlen mir die Zeugen. Durch meinen Freitod wird es leichterfallen, mir auch ohne Zeugen zu glauben. (...) ich sterbe, weil ich meinen Fall zu Ende denke.“ (Zitat S. 10)
Felix Spät: Kohlers Werkzeug, „Retter der Gerechtigkeit“, Idealist, „verdammt schief gewickelt“, ein Mensch, der nichts von Billard versteht. Genau diese Rolle spielt Spät im „Spiel“, genau deshalb „muss“ er Suizid begehen.
7.5.07 23:43


Aufsatz

Aufsatz: Stellungnahme

Thema: Kinder und Jugendliche werden tendenziell immer dicker, was unter anderem auf ihrer ungesunden Ernährung basiert. Die Mensa der Kanti bemüht sich, ausgewogene Mahlzeiten anzubieten. Gleichzeitig stehen die Schüler beim Pizzakurier Schlange: Soll man die Zustellung von Pizzen und Dönern an die Kanti verbieten?


Suche nicht den Dorn im Auge deines Nachbarn, ohne vorher den Balken vor den eigenen Augen entfernt zu haben.

Dieses Bild kennt man unweigerlich, wenn man die Kanti Olten besucht: Dutzende von Schülern, die sich mittags um etwa vier, fünf Autos drängen um sich „vom Türken“ ihre Pizzen und Döner aushändigen zu lassen. Da ist es schon kaum verwunderlich, dass man sich Sorgen um das Gewicht dieser Schüler macht.
Doch ist es sinnvoll, die Zustellung von Fast Food in die Kanti zu verbieten? Verbote können oft umgangen werden, bei diesem Verbot wäre es sogar sehr simpel: Man ginge sich seinen Döner einfach selber holen. Der Verzehr von ausserhalb der Mensa gekauftem Fast Food würde somit vielleicht in unbedeutendem Masse gehemmt, aber sicherlich nicht gestoppt werden. Nun könnte man entgegnen, dass damit auch schon etwas getan wäre; die Schüler würden sich zumindest etwas bewegen müssen um an ihren Döner ranzukommen. Und ausserdem wolle man auch ein Zeichen setzen, das dem überhöhten Fast Food-Konsum entgegenzeigt. Besonders schlagkräftig sind diese Argumente jedoch nicht. Man braucht weitaus mehr als zehn Minuten zur Dönerbude hin und zehn Minuten retour um einen Döner zu verbrennen. (In diesen zwanzig Minuten hätte man weitaus produktivere Dinge erledigen können – Hausaufgaben beispielsweise.)
Das Setzen von Zeichen ist eine nicht zu verachtende Sache, auch wenn sie das Problem nicht löst. Doch sollte man konsequent bleiben. Die Kanti würde sich lächerlich machen, würde sie die Zustellung von Fast Food verbieten, schliesslich bietet unsere Mensa die Möglichkeit, sich ausschliesslich von Pizza und Schokolade zu ernähren; angefangen bei den Pausenpizzen, die nebenbei erwähnt nicht unbedeutend günstiger sind als das simpelste Sandwich das angeboten wird, über das Snacky-Menü zu Mittag, das praktisch immer aus „Schnipo“ oder Vergleichbarem besteht, bis hin zum Dessert, einem Schokoriegel, einem gefüllten Donut oder einem Schokomuffin. Das Salatbuffet hingegen wird zu horrenden Preisen gehalten; möchte man einen reichhaltigen Salat und ein Brötchen dazu essen, erreicht man im Nu die Preiskategorie des „Schnipo-Menüs“. Man kann an dieser Stelle also bloss noch einmal die Lächerlichkeit eines solchen Verbotes betonen.
Ein wichtiger Punkt ist hier auch der Appell an die Vernunft: Gerade von Schülern einer Kantonsschule sollte man erwarten können, dass sie in der Lage sind selbst über ihre Ernährung zu entscheiden, zumindest in dem Rahmen, in dem die Eltern nicht eingreifen können, und wenn das nicht der Fall sein sollte, so ist es trotzdem nicht die Aufgabe der Schule darüber zu walten. Sie sollte uns vielmehr eine Vorlage geben, es also nicht unterstützen, dass wir Fast Food essen, somit nur gesunde Dinge verkaufen, und alles was darüber hinausgeht ist nicht mehr ihre Sache.
Alles in allem ist dies ein deutliches Nein zu einem solchen Verbot und eine Aufforderung, mit dem Verbessern bei sich selbst zu beginnen.



Bitte um Kritik in jeglicher Hinsicht, Grammatik, Orthografie, Ausdrucksweise, inhaltlich und was es noch geben mag. Das Ding hat eine Fünfeinhalb gegeben, zumindest die Originalversion, die hier ist umgeschrieben. Ist es übrigens sehr falsch "Pizzas" zu sagen anstatt "Pizzen" oder nur ein bisschen? Im Schweizerdeutschen sagt man Pizzas, und mein Deutschlehrer hats mir eigentlich nicht korrigiert, aber er hat mir auch nichts falsch angestrichen als ich konsequent nach jedem Semikolon gross weitergeschrieben habe. o_O
1.5.07 16:36


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