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Kreativ oder ähnlich

Drugs?



Peace un' so.













Drugs?





_________

Bildquali is zum röhren, Webcam halt, aber darum gehts ja jetz nich... ^^
Mein Psychokusäng und ich.
5.2.07 23:58


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Aufsatz

Aufsatz zum Film "November", es geht darum, die Stimmung des Films wiederzugeben. Wer den Film nicht kennt, wird den Zusammenhang wohl nicht so verstehen, aber das ist unwichtig. Ich bitte um Kritiken bezüglich sprachlichen Fehlern, Ausdrücken, einfach wie's sich anhört. Wenn möglich noch heute, ich geb das Ding morgen ab. (Hinterher ist Kritik natürlich immer noch erwünscht.)


Fingts ds Glück eim?

Sie alle tun es auf ihre Art. Die einen scheinen es schon zu haben, die anderen haben es offensichtlich nicht, und wieder andere merken es erst mit der Zeit, dass auch sie den unerfüllten Drang danach in sich haben.
Sie alle streben nach Glück.
Mitten unter ihnen sitzt Yvonne – und auch sie spürt trotz des zarten Alters bewusst, dass sie nicht wirklich glücklich ist und dass da draussen irgendwo mehr sein muss.
Da sitzt sie dann auch, hinten auf „Icemans Lebensgefühl“, und schaut auf zum Himmel. Sie reckt ihre behandschuhten Hände in die Höhe, zu den Wipfeln der Bäume, und man kann sich sehr schön vorstellen, wie ihr Gedanken der Losgelöstheit, der Freiheit und des zumindest für kurze Zeit anhaltenden Glücksgefühls durch den Kopf jagen.
Sie folgt Icemans Hand auf der Scheibe; ein Spiel, das die lockere, freie, kindliche Art der Situation zeigt, aber auch Icemans Stellung als Yvonnes „Führer“ in die Freiheit und ins Glück symbolisiert.
Marianne, Yvonnes Mutter, könnte ebenfalls einen solchen Führer brauchen: Auch sie sucht das Glück, die Freiheit, eine gewisse Unabhängigkeit. Doch sie sitzt zu Hause, als Ehefrau eines Biedermannes, und liest abends im Bett den kleinen Prinzen. Nach aussen wirkt sie schon fast so bieder wie ihr Mann, doch glüht in ihr immer noch der Funken des Progressiven, des Rebellischen. Stückweise lebt sie dies auch mit ihrer besten Freundin aus, die eigentlich genau das ist was Marianne gern wäre: Unabhängig, rebellisch, alternativ im Denken sowie in der Kleidung. Sie fordert Marianne auch dazu auf, mal aus sich raus zu kommen, etwas Verrücktes zu tun, doch Marianne ist zu sehr in ihrem Schema drin, sie blockt ab. „Ich bin nid wie du.“ Sie braucht einen grösseren Anstoss, um auszubrechen.
Nun das Bild einer grauen, kalten, in Nebel gehüllten Stadt. Es hat eine Ausstrahlung von totaler Aussichtslosigkeit, scheint einem entgegen zu schreien „Wenn du mal hier drin bist, im biederen Leben dieser Schema F-Stadt, dann kommst du nie mehr raus!“
Als Nächstes sieht man, wie um das Vorausgegangene zu untermauern, das Paradebeispiel für diese bornierte Gesellschaft, nämlich Yvonnes Vater Paul. Er sitzt im Büro seines Chefs, der ihm gerade zeigt, dass der Gott vor ihm am Schreibtisch hockt und dem Zuschauer, dass Paul auch bloss eine kleine Figur im grossen Spiel des Lebens ist; er kriegt sein Häuschen, seine Familie und macht was ihm gesagt wird.
Zum scheinbar puren Gegenteil: Iceman, der New York-Freak, der ständig von Amerika, dem Land der unendlichen Möglichkeiten träumt. Er scheint vollkommen unabhängig und frei zu sein, weshalb Yvonne ihn wohl auch so mag, ihn als Führer und vielleicht auch als eine Art besten Freund sieht. Doch auch er hat sein Glück noch nicht gefunden, auch er sucht es genauso wie die anderen. Er findet es für jeweils kurze Zeit im Hasch, doch dieser ist bekanntlich ein trügerischer Freund.
Eine schöne Szene ist hier die Folgende: Iceman lässt es sich gut gehen, er hat seinen Kif, er hat seinen Sound, mit dem Licht und den leuchtenden Farben im Raum strahlt dieses Bild eine Atmosphäre von Losgelöstheit und ja, auch von Glück aus. Abrupter Wechsel: Man sieht Marianne in der dunklen, grauen Küche beim Abwasch. Man wird wieder von einem Gefühl der Trostlosigkeit überfallen, die kalte Realität holt einen ein. Doch gibt es hier noch mal einen Wendung: Marianne erfährt eher per Zufall, dass sie im Lotto fast drei Millionen gewonnen hat. Endlich bekommt sie den benötigten Anstoss, endlich kann sie ausbrechen. Das macht sie auch ihrem Mann, der es vorerst allerdings noch nicht wirklich wahrnimmt, klar; Als er vom Gewinn erfährt, fragt er nach einigem Freudentaumel „Warum mier?“ und Marianne antwortet darauf „Nei, nid mier. Ich.“
Und doch kündigt die darauf folgende Aufnahme von fallenden Herbstblättern den Untergang an.
Marianne beginnt langsam, ihre neue Freiheit auszukosten. Doch gibt es bloss Probleme. Sie verspricht ihrer Tochter Dinge, die sie nicht einhält, Paul lebt mit dem Geld seine Spiesserträume aus, was zu Streit führt, Marianne möchte sich endlich zusammen mit ihrer Freundin ausleben, was ihr allerdings wieder von ihrem Mann vermiest wird. Dieser beginnt mit der Zeit doch noch zu spinnen, die vermeintliche Freiheit und Leichtigkeit des Iceman wurmt ihn, er versucht sich auch in der Kunst des lockeren Lebens, findet auf seine Weise eine abstruse Art von Zufriedenheit.. Iceman verspricht Yvonne, sie nach Los Angeles mitzunehmen, natürlich „nor ir Fantasie“, doch sie hat ihm vertraut und geglaubt, ist enttäuscht, „Du besch glich wie mini Eutere!“ Alles spitzt sich zu, bis Yvonne schlussendlich nach der letzten Poolparty, die sie mit Iceman zusammen im inneren ihres leeren Schwimmbeckens gefeiert hat, Abschied nimmt. „D Wäut esch schön. Uhuere chaut, aber schön.“ Sie nimmt Icemans Aussage beim Wort. Die Schneeflocken, die draussen vor ihrem Fenster umherfliegen, reizen sie, rufen sie. Ein Glockenspiel, das sanft, aber bedrohlich im Wind singt, kündigt das endgültige Ende an. Yvonne geht hinaus, sie scheint in einen eigenartigen Zustand der Trance verfallen zu sein, reckt das Gesicht zum Himmel, versucht, einige Schneeflocken mit der Zunge aufzufangen. Ein verlorenes Lächeln spielt um ihre Lippen, ihr Blick scheint in einer anderen Welt gefangen. Mit Icemans New York Yankees-Mütze auf dem Kopf setzt sie sich in den Pool. Ihr Gesichtsausdruck spricht von stillem Glück, das erst vom verzweifelten Schrei der Mutter zerrissen wird, als sie ihre Tochter erfroren im Becken findet.
14.1.07 18:16


20.11.06 20:06


Mitläuferei vs. Radikalindividualismus

ein sehr spannendes thema. gerade wird auch in etwa im tm-forum darüber diskutiert, für interessierte (die schweizerdeutsch verstehn ) hier der link
was findet so toll an gepunkteten shirts, dass man sie überall kaufen kann? oder an haarreifen, die ich mit zehn jahren getragen habe und meiner meinung nach sehr kindisch aussehen? ôO was ist so krass an kleinen, süssen sternchen? oder dann wieder an totenköpfen? was für selbstwertkomplexe muss man haben, wenn man sich halb nackt im internet präsentieren muss und jeden negativen kommentar zu einem solchen foto löscht? ich verstehs nicht. naja, man könnte sagen, es sei geschmackssache. aber was bitteschön ist so toll daran, den gleichen geschmack wie tausende andere zu haben? oder eher, hat jemand von diesen tausend überhaupt eigenen geschmack, oder ist das ganze nicht einfach kopiert? -.- die h&m designer haben keine ideen mehr, drum machen sie einen auf "modern classic" und bringen das alte zeug aus den fünfzigern wieder. sie produzieren es in massen und verkaufen es, und weil das jetzt im h&m zu verkaufen ist und h&m "cool" ist, kaufen es alle und fühlen sich ganz toll.
nun das andere extrem - nun ja, das vorhergehende strotzt schon davon, die krasse abneigung dagegen. was bringt es, wenn man genau diese pünktchen und streifen und sternchen dann wieder verachtet und ablehnt, nur weil sie gerade in sind? man fällt sofort in's andere extrem. es ist so schwierig, sich nicht vom mainstream beeinflussen zu lassen.. entweder schwimmt man mit, oder man stemmt sich zwanghaft dagegen. und beides ist eigentlich blödsinn. (wobei mir zweitere variante immer noch lieber ist xD ) beider grenzt einen ein. entweder muss man sich zwanghaft achten, dass man immer brav das kauft was in ist oder man muss höllisch aufpassen dass man ja nichts trägt was man schon mal an einer anderen person gesehen hat.
ach, beides ist blödsinnig. und egal, was man tut, man wird immer verurteilt. vielleicht finde ich ja eines tages die goldene mitte... oh, was würde ich darum geben! nur ist sie wirklich schwierig zu finden. klar, man kann schon sagen, es ist mir egal, ich zieh einfach an was mir gefällt. egal ob's momentan mode ist oder nicht. aber wenn einem vorgeworfen wird dass man converse schuhe trägt wie alle andern auch, dann fuchst es einen trotzdem. auch wenn man sie nochsosehr aus gefallen und nicht aus mitläuderei trägt.
dieser text ist blöd, genauso wie das thema -.-
5.10.06 20:09


Frust

fressen.fressen.
nein.nein. böse.
wo.ist.der.mensch. draussen.draussen.
geh.nach.draussen.
nein.nicht.draussen. draussen.wartet.
wer. niemand.
raus.raus.raus.
nein.nein.nein. warten.
worauf.mensch.
kein.mensch. viele.menschen.
nein.nein.nein.kein.mensch.
doch.doch.draussen.
kalt.wo.wo.
draussen. nein.bleiben. wo.
nicht drinnen. hier.drinnen.
kalt.
gut.nicht.gut.kalt.
ja.ja.ja.so.will.ich.es. ich.nicht.
ich.bin.eins. du.bist.ich. draussen.
nein.drinnen. gut. böse.
warm. nein.nein.wo. niemand.allein.
tot.tot.warum.wo. draussen.
nein.draussen.mensch. draussen.allein.
drinnen.allein. nein.nein.ja.wo. draussen.muss.
nein.gehen. ja.gehen. nein.bleiben.draussen.
nicht.drinnen. doch.wir.sind. ich.war. wo.
draussen.
nein.käfig. doch.doch.doch. draussen.ich.wir.
niemand.
kaputt. wo.bist. ist.dies.ende.
dein.ende. nein.leben.nie. wo. draussen.
nein.nein.nein.hört. drinnen. sind.
draussen. nein.wo. ja. niemand.
kommen.bleiben.gehen. stagnieren. nein.nein. ja. ich.
niemand.uns. tot.tot. essen. nein.böse.
wo.gut. draussen. bleiben.bleiben.
nein.nein.draussen.bleiben. ja.draussen. nicht.nicht.
angst. weshalb. ist böse.
angst.angst. schmerz. wo. draussen. ja.
nein.nein.nein. weshalb. drinnen. nein.
allein. schmerz. angst. allein. weshalb. böse. schlecht. warten.
nachträglich.gesehen.ist.es.anders.
wie.es.immer.sein.wird.
wie.es.immer.war.
wo.es.endet.
tot.
Timo Maurice
3.10.06 20:18


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